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"Auch aus Steinen, die Einem in den Weg gelegt werden, lässt sich Schönes bauen." (Goethe)
Coaching wird in Deutschland immer beliebter, denn wer den Erfolg will, muss wissen, was schief läuft. Die Berufsexperten helfen bei der Neuorientierung, verkünden aber auch unbequeme Wahrheiten...
"Für mich ist das Coaching inzwischen ein Muss", sagt die 34-jährige Ernährungswissenschaftlerin Beate Gauder. Dabei schien sie es anfangs locker allein zu schaffen: Nach ihrer betriebsbedingten Kündigung hatte sie Existenzgründungsseminare besucht und ein Konzept für die eigene Praxis erarbeitet. "Aber als es ernst wurde, hatte ich plötzlich das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Um ihre Geschäftsidee zu retten, entschloss sie sich zum Coaching.
Ihre Frage damals: "Warum stehe ich mir selbst so sehr im Weg?"
Zusammen mit ihrer Beraterin deckte sie Verhaltensmuster auf und hinterfragte Pläne.
...Ein Coaching kann aber auch dem helfen, der nach der Uni keine Job-Idee hat, von einem Praktikum zum nächsten irrt oder die bewerbungsübliche Altersgrenze längst überschritten hat...
...Wie viele Sitzungen bis zur Antwort nötig sind, hängt von jedem selbst ab.
Fünf Sitzungen sollten es mindestens sein, es kann aber auch ein Jahr dauern. Letztlich entscheidet das Budget: Ein Coaching kostet zwischen 50 und 200 Euro pro Sitzung. Einige Berater bieten spezielle Tarife für Arbeitslose an oder lassen sich auf Ratenzahlung ein. Nachfragen lohnt sich. Weitere Kriterien für die Auswahl eines passenden Coaches sind: Kennt er sich in der Branche aus, in der man gearbeitet hat bzw. arbeiten will? Hat er Erfahrung mit ähnlichen Fällen? Kann er eine anerkannte Ausbildung vorweisen...? Kann er seine Vorgehensweise und Methoden erklären? (Finger weg bei Esoterik-Verdacht). Bietet er ein kostenloses Vorgespräch an? Und: Weist er Sie darauf hin, dass ein Coaching keine Jobgarantie beinhaltet?...
(Auszug aus dem "Stern")
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